Die Geschichte erleben und gestalten, mitreden und diskutieren. Wenn Kinder mit offener Kinnlade dem Vortrag lauschen, die Zeit zwar verflogen, aber das Ende der Geschichte noch nicht in Sicht ist, entsteht der Wunsch zu lesen, weiterzulesen. Wird die Prinzessin befreit, der Schatz gefunden oder rettet das Einhorn Minimax mit Mia die Welt? Das will jeder Zuhörer wissen, wenn er leibhaftig eine Autorenlesung erlebt hat, aber das Ende der Geschichte noch nicht kennt. Das Lesen ist nur Mittel zum Zweck und wird von Kindern akzeptiert, wenn sichergestellt ist, dass sie erfahren werden, wie die Geschichte endet.

Das ist der Clou der Autorenlesung!

Und es kommt noch besser. Ist das Kopfkino einmal mobilisiert, entstehen eigene Varianten der Geschichte. Die Hemmschwelle, den Stift in die Hand zu nehmen schwindet oder besser noch, der Wunsch zum eigenen Schreiben wird geweckt.

Eine gut gedüngte Spielwiese, die wunderbare Geschichten von kleinen Schreiberlingen hervorbringt. Da komme ich manches Mal ins Staunen, was diese jungen Synapsen hervorbringen …

Herzlichst

Claudia Satory 😊


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